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Schultheater Woche im Westwerk

Veranstaltung

Schultheater Woche im Westwerk
Titel:
Schultheater Woche im Westwerk
Wann:
Do, 15. November 2018, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Kategorie:
Konzerte & Events

Beschreibung

Donnerstag, den 15.11.2018, 10.00 und 14.00 Uhr

 

"KLICK & KILL"

Themen:                     Mobbing, Cybermobbing, Medienkompetenz und Datenschutz

Kostenbeitrag:    4 € pro Schüler/-in

 

Klassenanmeldungen und weitere Informationen unter Tel.-Nr. 0541-131838

Adresse: JZ Westwerk, Atterstr. 36, 49090 Osnabrück, Buslinie 1,2 u. 3

 

Schultheater Woche im Westwerk

 Vorhang auf heißt es im November im Westwerk. Zum ersten Mal bietet das Jugendzentrum in Kooperation mit dem Jugendschutz der Stadt Osnabrück,

dem Projekt „DelOS - Demokratie leben in Osnabrück“ (Träger DETO e.V.), das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert wird und dem Theater „Bühnengold aus Berlin in der Woche vom 12.11. bis zum 15.11.2018 eine präventive Schultheater Woche für Schulklassen aller Osnabrücker Schulen ab dem 7. Schuljahrgang an.

 Insgesamt sind acht Schulvorstellungen zu den Themen „Saufen“, „Klick & Kill“, „(no)Welcome“ und „Love #metoo“ angesetzt. Pro Tag wird ein Stück mit zwei Aufführungen, jeweils um 10.00 Uhr und um 14.00 Uhr, angeboten.

 Inhaltlich beschäftigen sich die Stücke mit den spezifischen Themen der Schüler/-innen, die im Schulalltag allgegenwertig sind. Dabei geht es um Liebe, Vertrauen, Verantwortung, Alkohol, Sucht, Grenzen im Land, Toleranz, Identität, Mobbing Medienkompetenz und Datenschutz.

Im Anschluss an den 60 minütigen Theateraufführungen werden die Themen inhaltlich mit den Darstellern und den Schüler/-innen aufgearbeitet und Erfahrungen ausgetauscht.

Weitere Informationen zu den einzelnen Stücken und zu den Anmeldungen sind für die Schulleitungen, Klassen- bzw. Fachlehrer ab sofort unter der Tel.-Nr.: 0541-131838 zu erhalten.

 

Klick & Kill

Aufklären und etwas ändern!

"... Mama, das ist nicht nur hänseln, so wie früher, das ist Terror! Einfach nur Schikane. Die schreiben mir andauernd Nachrichten, bedrohen mich, rufen an, die machen mich fertig. Es gibt sogar einen Video-Clip über mich! Das ist ganz heftiges Mobbing!..."

Internet frei verfügbar, tippen statt schreiben, Vernetzung ist existenziell, ständig aktuell und transparent weltweit sein.

So sieht unser Alltag aus, in dem Handy und Computer kein Statussymbol mehr sind, sondern Standardausstattung. So ist es nur logisch, dass wir diese Kommunikationsmittel auch nutzen.

Aber was ist das für ein Problem mit dem Cybermobbing? Früher hieß das doch hänseln....

Cybermobbing stellt eine völlig neue Dimension von Gewalt dar. Diffamierungen, Bedrohungen, Bloßstellungen, Erpressungen sind die Folgen der Anonymität im Netz.

Es gibt keine Hemmschwelle, keine Scham, keine Grenzen und vor allem keine Fluchtmöglichkeit für das Opfer.

Cybermobbing-Opfer werden permanent, meist anonym, terrorisiert. Die Täter, von Langerweile geplagte, wütende, feige User, die ihr Handeln oft als witzig, nicht als strafbar empfinden, können vom Gesetz nicht gestoppt werden.

Was tun? Stecker ziehen?

Aufklären - Den Schmerz der Opfer sichtbar machen, das Ausmaß unbedachter Anfeindungen vor Augen führen, sich der Macht des Internets bewusst werden.

Die Story

Sarah und Marco sind ein Paar.

Das wissen alle in der Schule und auch alle User ihrer Internetcommunity.

Die Chronik der beiden schmücken zahlreiche verliebte Fotos, Liebesschwüre und Herzen. Beziehungsstatus: Voll verknallt. „Jeder soll wissen, wie glücklich wir sind!“ Die junge Liebe scheint perfekt. Doch am nächsten Tag tuschelt die ganze Schule, irgendetwas ist passiert.

Ein Foto von Sarah in aufreizender Pose schmückt die Startseite im Netz!

Wer hat das hochgeladen? Woher hat der das? Das sind doch private Bilder! Die hat doch nur Marco… Außer sich vor Scham und Wut beschuldigt Sarah ihren Freund, doch der schwört, das Bild nicht hochgeladen zu haben. Sie glaubt ihm kein Wort. Aus Rache verbreitet sie im Netz das Gerücht, Marco würde noch ins Bett machen. Irgendetwas musste sie doch tun. Jetzt tuscheln alle über ihn! Marco reagiert und eine Lüge jagt die nächste. Liebe ist Hass geworden und die Intrigen werden immer heftiger. In ihrem verletzten Stolz kennt Sarah keine Grenzen mehr. Mehr noch, mit ihren knallharten Beschimpfungen gewinnt sie die Anerkennung und Likes der Community. Marco muss fertig gemacht werden und alle machen mit: Retuschierte Beiträge, Marco-Hass-Gruppen, öffentliche Drohungen, Telefonterror. Marco ist verzweifelt, jeder ist gegen ihn, obwohl er doch immer so beliebt war. Seine Mutter versteht nicht, was an den paar Hänseleien so schlimm sei. Marco traut sich kaum noch in die Schule, kann nicht schlafen, beim Fußballtraining ist er auch nicht mehr gern gesehen. Er muss mit Sarah reden, aber dieser Versuch eskaliert. Machtgetrieben und die anderen User im Rücken spielt Sarah ihren letzten Trumpf aus und der wirkt.

Marcos letzte Nachricht im Netz: „Es tut mir leid Sarah.“, dann löscht er sein Profil…und…